Summer tour is over

Sofia Talvik in Swedish press

A huge thank you to all who came out to my shows on my summer tour, and to all the lovely venues who invited me to play. We’ve had a great time and finally landed back in Berlin. Please visit my facebook page facebook.com/sofiatalvikmusic for pictures from the concerts. Below are a few of the interviews from Sweden.

Sofia Talvik in Swedish press
Sofia Talvik in Swedish press
Sofia Talvik in BohuslÀnningen
Sofia Talvik in Swedish press
Sofia Talvik in Swedish press
Sofia Talvik in Swedish press

Review in NĂŒrnberger Nachrichten

Sofia Talvik aus Schweden bei ihrem Konzert in der Untertrubacher Studio Lounge. Foto: Udo GĂŒldner

The post address to the Studio Lounge was Obertrubach. But when we arrived in Obertrubach our GPS and said “follow the road for four kilometers” we thought there must be something wrong. But we kept driving and eventually ended up in Untertrubach. You can’t imagine that a village that small will have a venue that big, but there was the Studio Lounge, owned by Bobby, who turned out to be Meatloaf’s old drummer. NĂŒrnberger Nachrichten was there and reviewed the show, and here’s what they wrote:

Sofia Talvik aus Schweden bei ihrem Konzert in der Untertrubacher Studio Lounge. Foto: Udo GĂŒldner Mit Songs verzaubert 

 Sofia Talvik machte in Untertrubach eine Station 

Eigentlich stammt Sofia Talvik aus Schweden. Doch die 35-jĂ€hrige SĂ€ngerin und Songwriterin lebt seit Kurzem in Berlin. Auf ihrer aktuellen Deutschland-Tournee hat sie in der „Studio Lounge“ in Untertrubach bei Robert „Bobby“ Bachinger Halt gemacht. Mit eigenen Songs verzaubert sie, die bereits beim legendĂ€ren Musikfestival Lollapalooza in Chicago fĂŒr Aufsehen gesorgt hat, „inmitten des Nirgendwo“ die Zuhörer.
Es sind melancholische Geschichten, die Sofia Talvik erzĂ€hlt. GefĂŒhlvolle Balladen voller Schmerz, tausendfacher TrĂ€nen und der Erfahrung des Verlassen-worden- seins, zumindest wenn es sich um Songs ihres ersten Albums „Blue Moon“ handelt.

Mit feenhafter Stimme und ganz viel Hall auf dem Mikrofon tastet sie sich durch emotionales Chaos und spielt dazu auf ihrer akustischen Gitarre. Schnörkelloser Gesang und eine einfache, obgleich keineswegs simple Begleitung sorgen fĂŒr die Konzentration auf das Wesentliche. Auf das Leben, seine Höhen und Tiefen, seine wilden und ruhigen Episoden, seine TrĂ€ume und die harte RealitĂ€t.

Etwa, wenn in „When Winter Comes“ eine eisige AtmosphĂ€re das Innere der SĂ€ngerin und ihrer Zuhörer ergriffen zu haben scheint. Mit menschlicher WĂ€rme rĂŒckt die gebĂŒrtige Göteborgerin den emotionalen Minusgraden zu Leibe. Oder wenn sie vom Regen in Florida singt, der dort nur als „Liquid Sunshine“ den Boden erreicht.

Vorbilder zu spĂŒren

Metaphern, Symbole und bildreiche Schilderungen durchziehen Sofia Talviks Texte. Die EinflĂŒsse ihrer Vorbilder Suzanne Vega oder Aimee Mann sind allenthalben zu hören und zu spĂŒren. Eine musikalische Ausbildung kann Sofia Talvik nicht vorweisen, lediglich etwas Klavierunterricht in der Schule. Das Spiel auf der Gitarre hat sich die Folk-Pop-SĂ€ngerin selbst beigebracht und dabei auch das Schreiben eigener Songs: „FĂŒr Coversachen bin ich nicht geeignet“, sagt sie.

Im Alter von 22 Jahren folgen erste Auftritte, fĂŒnf Jahre spĂ€ter das erste autobiographisch gefĂ€rbte Album „Blue Moon“. Aus diesem Kleinod, gleichsam einem musikalischen Tagebuch Sofia Talviks, erklingen gespensterhafte „Ghosts“, die wie ihre sanft hingestreichelten Liebeslieder fĂŒr ein Prickeln auf und unter der Haut sorgen. Dass sie nicht nur das Klischee der skandinavisch-depressiven Liedermacherin verkörpert, zeigen die heiter- gelösten Intermezzi, wie „Beautiful Naked“. Dann gelingt Sofia Talvik nicht nur die Beschreibung ihres nackten Nachbarn, der sich auf seinem Berliner Balkon hĂ€ngen lĂ€sst, sondern auch eine hinreißende Hymne auf die Freiheit.

Lieder wie Bilder

Vielleicht liegt es ja an ihrem Vater, dem Maler, dass die SÀngerin ihre Kompositionen wie Bilder anlegt. Eine rhythmische Grundierung, die nicht so sehr ins Auge springt, einige leichthÀndig hingeworfene Motive und die Schwerelosigkeit des Aquarells leuchten hervor.

Besondere Momente erzeugen zwei alte schwedische Volkslieder, „Draußen im Haag“ und „Meine Rose, meine Lilie“, die Sofia Talvik a cappella vortrĂ€gt, und die ob ihrer dichten Stimmung und einfachen Gestaltung beund verzaubern. Mit „She’s leaving“ verlĂ€sst Sofia Talvik die BĂŒhne. Wer sie bei ihrem nachdenklichen, mitfĂŒhlenden und bewegenden Konzert gehört hat, kann ihren Beteuerungen: „Ich bin niemand Besonderes, ich tue nichts Besonderes“ wirklich keinen Glauben schenken. Seien wir froh, dass Sofia Talvik ihren Job am Fließband eines Autoherstellers aufgegeben und sich ganz der eigenen Musik zugewandt hat.

– UDO GÜLDNER , Nuernberger Presse, Ausgabe 13.02.2014